Wer garantiert uns, dass die Hölle existiert und dass Seelen darin sind ?... Wer sagt das ? und wo steht es geschrieben?...
So sagt die Mutter Gottes ( von Fatima her) :

Und weiter noch – was die Existenz der Hölle angeht,
So sagt direkt der Herr, im Evangelium des Heiligen Matthäus
Zu denen, die sich auf die linke Seite Gottes stellen werden :
<< Weg von mir, ihr Verfluchten, ins ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet wurde. Denn ich hatte Hunger und ihr habt mir nicht zu essen gegeben; ich hatte Durst und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich nicht aufgenommen, nackt und ihr habt mich nicht gekleidet, krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht. Auch sie werden dann antworten: Herr, wann haben wir dich je hungern oder dürsten gesehen oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht beigestanden? Aber er wird ihnen antworten: In Wahrheit ich sage euch: jedes Mal, wenn ihr eine dieser Dinge nicht einem dieser meiner kleinsten Brüder getan habt, habt ihr sie mir nicht getan. Und jene werden in die ewige Tortur gehen und die Gerechten ins Ewige Leben” >> (vgl Mt 25, 41-46).
Und wenn das jemandem noch nicht reicht, soll er also wissen, dass
So auch der Katechismus der katholischen kirche,
hinsichtlich der existenz der Hölle oder der ewigen Verdammung sagt:
<< Jeder Mensch erhält vom Moment seines Todes an, in seiner unsterblichen Seele die ewige Entlohnung, in einem besonderen Gericht, das sein Leben in Beziehung zu Christus stellt, weswegen er entweder eine Reinigung durchlaufen muss oder er wird unverzüglich in die Glückseligkeit des Himmels eintreten oder er wird sich unverzüglich für immer verdammen.
Am Lebensabend ( sagt der Heilige Johannes vom Kreuz ), werden wir auf der Grundlage der Liebe gerichtet ! >>, ( KKK 1022 ), über die der Apostel folgende Erklärung abgibt:
<< Die Liebe Gottes besteht im Einhalten seiner Gebote ! >> ( vgl 1 Joh 5, 3)
wenn also - dies noch nicht reichen sollte –
sagt weiterhin noch der katechismus der katholischen kirche,
hinsichtlich der existenz der hölle oder seiner ewigkeit :
vgl 1033 …Unser Herr warnt uns, dass wir von ihm getrennt werden, wenn wir nicht den Armen und Kleinen, die seine Brüder sind, in ihren dringenden Bedürfnissen zur Not eilen [Vgl Mt 25,31-46 ]. In Todsünde zu sterben, ohne zu bereuen und ohne die barmherzige Liebe Gottes aufzunehmen, bedeutet für immer von ihm getrennt zu bleiben aus unserer freien Wahl. Und es ist dieser Zustand definitiven Selbstausschlusses aus der Kommunion mit Gott und den Seligen, der mit dem Wort „Hölle” bezeichnet wird.
Vgl 1034 Jesus spricht wiederholt von der „Geenna”, dem „unlöschbaren Feuer”, [Vgl Mt 5,22; Mt 5,29; 1034 Mt 13,42; Mt 13,50; Mk 9,43-48 ], das reserviert ist für den, der bis zum Ende seines Lebens sich weigert zu glauben und sich zu bekehren und wo sowohl Seele als auch Körper vergehen können [ Vgl Mt 10,28 ]. Jesus kündigt mit ernsten Worten an, dass er „seine Engel schicken wird, die alle Ungerechten versammeln… und sie in den brennenden Ofen werfen..” ( vgl Mt 13,41-42 ) und er wird die Verdammung aussprechen: „Weg von mir, ihr Verfluchten, ins Ewige Feuer!” ( vgl Mt 25,41 ).
vgl 1035 die kirche bestätigt in ihrer lehre, die existenz der hölle und ihre ewigkeit. Die Seelen derer, die in Todsünde sterben, sinken nach dem Tod unverzüglich ins Fegefeuer, wo sie die Qualen der Hölle erfahren, „das ewige Feuer” [Vgl Simbolum “Quicumque”: Denz. -Schnöm., 76; Synode von Konstantinopel: ibid., 409. 411; 274]. Die hauptsächliche Qual der Hölle besteht in der ewigen Trennung von Gott, in dem der Mensch einzig und allein das Leben und die Fröhlichkeit haben kann, für die er geschaffen wurde und die er begehrt.
Vgl 1036 Die Bestätigungen der Heiligen Schrift und die Kirchenlehren, die die Hölle betreffen, sind ein Apell an die Verantwortung, mit der der Mensch die eigene Freiheit nutzen muss, in Hinsicht auf seine eigene ewige Vorherbestimmung. Sie bilden zur selben Zeit einen drückenden Apell der Bekehrung: “Tretet ein durch die schmale Türe, denn weit ist die Tür und breit die Straße, die zur Verdammnis führen und viele sind es, die durch sie eintreten; wie schmal ist jedoch die Tür und eng der Weg, der zum Leben führt und es sind so wenige, die ihn finden !” ( vgl Mt 7,13-14 ).
Da wir weder den Tag, noch die Stunde kennen, ist es notwendig, wie uns der Herr vorwarnt, dass wir beharrlich wachen, damit wenn der einzige Kurs unseres irdischen Lebens beendet ist, wir es eher verdienen, mit ihm zum Hochzeitsmahl einzutreten und unter die Seligen gezählt zu werden, als dass uns wie bösen und faulen Dienern befohlen wird, ins ewige Feuer zu gehen, in die äußersten Finsternisse, wo „Heulen und Zähneklappern″ sein wird [vgl II Ökum. Vat. Konz. Lumen gentium, 48].
Vgl 1037 Gott bestimmt niemanden vor in die Hölle zu gehen; [ Vgl II. Konzil von Orange: Denz. -Schönm. , 397; Konzil von Trento: ibid. , 1567] dies ist die Konsequenz einer freiwilligen Abneigung gegen Gott (eine Todsünde), in der man bis zum Ende beharrt. In der Liturgie der Eucharistie und in den täglichen Gebeten der Treuen, erfleht die Kirche die Barmherzigkeit Gottes, der nicht will, dass jemand vergeht, sondern dass alle die Möglichkeit haben zu bereuen” ( vgl 2Petr 3,9 ):
Nimm, o Herr, mit Wohlwollen die Gabe an, die wir deine Minister und deine gesamte Familie dir präsentieren: bereite in deinem Frieden unsere Tage, errette uns vor der ewigen Verdammnis und nimm uns in der Herde deiner Auserwählten auf ! [vgl Missale Romanum, Römischer Kanon].
Amen !